Functional Safety für sichere Produkte – von der Idee bis zum Zertifikat

Wir unterstützen Sie dabei, funktionale Sicherheit praxisnah umzusetzen – mit Produktentwicklung nach IEC 61508 (DIN EN 61508) inklusive SIL Level‑Zielen (SIL 1, SIL 2, SIL 3), FMEDA und Abstimmung mit Zertifizierungsstellen.

Warum funktionale Sicherheit heute ein Wettbewerbsfaktor ist

Produktzuverlässigkeit und funktionale Sicherheit sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Die IEC 61508 bietet die prinzipielle Möglichkeit zur Erreichung funktionaler Sicherheit für jede Hardware- und Software-Entwicklung.

Die Anwendung des Standards hat zum Ziel:

  • Unfälle und Schäden beim Auftreten eines Fehlers vermeiden
  • Höchste Sicherheit für Mensch, Maschine und Umwelt gewährleisten

Zuverlässige und sichere industrielle Produkte werden in Zukunft immer wichtiger. Im Bereich der Produktsicherheit und Zuverlässigkeit wurde in der Vergangenheit hauptsächlich die Hardware – elektronische Komponenten, Gehäuse, Anschlüsse usw. – betrachtet. Dies spiegelt sich in den wichtigsten Normen wider.

Durch den immer höher werdenden Softwareanteil in den Produkten besteht das Bedürfnis der Industrie, auch eine qualitative Aussage über die Software geben zu können. Der Standard IEC 61508 greift die Elemente aller bisherigen Standards im Sicherheitsbereich auf und ist damit unabhängig vom Einsatzgebiet einer Entwicklung anwendbar. Die Produktentwicklung nach der IEC 61508 kann auch für Produkte angewandt werden, die nicht unmittelbar in Risikobereichen eingesetzt werden sollen.

Die Stärke der IEC 61508 ist ein konsequent anforderungsorientiertes Entwicklungsmodell – für Geräte und Installationen – das tief in die Entwicklung eingreift.

Die Produktvorteile wie Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und höhere Rentabilität durch vereinfachte Produktpflege und bessere Betriebsleistung reduzieren die Kosten beim Hersteller und beim Anwender.

Unsere Entwicklungsdienstleistung nach IEC 61508, SIL 1–3 und Functional Safety

Die IEC 61508 erhebt hohe Ansprüche an Entwicklungsmethodik und Implementierung von Hardware und Software. Wir unterstützen Sie modular – vom Konzept bis zur kompletten Umsetzung:

Hardware-, Software- & System-Entwicklung nach IEC 61508

  • Komplette Produktentwicklung entsprechend IEC 61508, IEC 61010‑1, IEC 61800-5-2
  • SIL 1–3: normgerechte Konzeption und Entwicklung von Hardware und Software
  • Hardware-Entwicklung nach IEC 61508
  • Software-Entwicklung nach IEC 61508
  • Tool‑gestützte, normkonforme Entwicklungsdokumentation und Realisierung von Hard‑ und Software (nachweisfähig, auditierbar)

Analysen, Kennzahlen & Nachweise

  • FMEA / FMEDA (Failure Modes, Effects and Diagnostic Coverage Analysis)
  • Berechnung und Ableitung von Sicherheitskennzahlen (z. B. PFH/PFD, SFF, Diagnosedeckung)
  • Unterstützung bei Safety‑Konzept, Architektur und Verifikations-/Teststrategie

Zertifizierung & Zusammenarbeit mit Prüfstellen

  • Zusammenarbeit mit Zertifizierungsstellen (z. B. TÜV), Unterstützung bei Zulassungen
  • Erstellung von zertifizierungsrelevanten Dokumenten
  • Workshops und Enablement für Teams (funktionale Sicherheit in der Praxis)

Schnittstellen zu weiteren Normen

Je nach Anwendung ergänzen wir die IEC 61508 durch relevante Standards und Anforderungen, z. B. ISO 13849 (Sicherheit von Maschinen), IEC 62061, IEC 61800 oder IEC 61511 – für einen durchgängigen, normkonformen Nachweis entlang Ihrer Anwendung.

Schneller am Markt mit Safety Design Packages

Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich Produktentwicklung haben wir für den Bereich funktionale Sicherheit Safety Design Packages konzipiert. Hierbei handelt es sich um eine umfassende Sammlung aus wiederverwendbaren, bewährten Schaltungen und Softwarekomponenten, die wir in Kundenprojekten bereits erfolgreich umgesetzt haben. Aktuell besteht die Sammlung aus 120 wiederverwendbaren Artefakten, welche Entwicklern von Sicherheitskomponenten eine effiziente Grundlage für ihre Projekte liefern.

Unsere Safety Design Packages wurden nach den Anforderungen der IEC 61508 entwickelt und lassen sich nahtlos in eine V‑Modell‑basierte Projektstruktur integrieren. Für Bereiche wie sichere industrielle Kommunikation, sichere Mikrocontroller‑Rechenkerne, sichere Stromversorgungen, redundante Ein-/Ausgabesysteme, sichere Encoder‑Schnittstellen und sichere Antriebsfunktionen (z. B. sicherer Halt, sichere Geschwindigkeitsüberwachung) stehen logisch gruppierte Artefakte für spezifische Safety‑Produktgruppen zur Verfügung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Schneller zur Zertifizierung: klare Roadmap bis zum SIL‑Nachweis (SIL 1–3)
  • Weniger Projektrisiko: normkonforme Prozesse, nachvollziehbare Dokumentation
  • Effiziente Umsetzung: wiederverwendbare Safety‑Artefakte & Tool‑Unterstützung
  • Ganzheitlich: Hardware + Software + Dokumentation + Prüfstellenbegleitung

Warum MESCO?

  • Spezialisierung auf sicherheitskritische Elektronik – Hardware & Software (Functional Safety Design und Safety Engineering)
  • Langjährige Erfahrung in SIL 1–3 Projekten – inklusive zertifiziertem Safety Management Prozess für IEC 61508 konforme Entwicklungen
  • FMEA / FMEDA‑Kompetenz & toolgestützte Analysen für belastbare Kennzahlen
  • Zusammenarbeit mit Zertifizierern – wir sprechen die Sprache von Audits und Reviews
  • Fokus auf Plattformentwicklungen, Ausfallsicherheit und wartbare Produktarchitekturen

FAQ zur funktionalen Sicherheit

Was ist funktionale Sicherheit?

Funktionale Sicherheit beschreibt den Teil der Sicherheit, der davon abhängt, dass Systeme bei Fehlern korrekt reagieren (z. B. sicher abschalten oder in einen sicheren Zustand gehen). Ziel ist, Risiken durch elektrische/elektronische/programmierbare Systeme nachweisbar zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die IEC 61508?

Die IEC 61508 (DIN EN 61508) ist eine grundlegende Norm für Functional Safety. Sie definiert den Sicherheitslebenszyklus, Anforderungen an Prozesse sowie Methoden für Hardware und Software – und bildet die Basis für viele domänenspezifische Normen.

Was bedeutet SIL (Safety Integrity Level)?

SIL steht für Safety Integrity Level und beschreibt das erforderliche Maß an Risikoreduktion. Häufige Ziele sind SIL 1, SIL 2 oder SIL 3 – abhängig von Risiko und Anwendung.

Wann sind ISO 13849 oder IEC 62061 relevant?

Für die Sicherheit von Maschinen ist oft ISO 13849 (Performance Level) und/oder IEC 62061 (SIL‑Ansatz für Maschinen) relevant. Welche Norm passt, hängt u. a. von der Applikation und Architektur ab.

Was ist eine FMEA / FMEDA und wozu brauche ich sie?

Eine FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) ist eine strukturierte, systematische Methode zur frühzeitigen Identifikation und Bewertung potenzieller Fehler in Produkten, Prozessen oder Systemen.

Ziel ist es, Risiken vor dem Auftreten von Problemen zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung abzuleiten.

Eine FMEDA (Failure Modes, Effects and Diagnostic Coverage Analysis) ermittelt u. a. sichere/gefährliche Ausfälle sowie Diagnosedeckung und hilft, Sicherheitskennzahlen für den Nachweis zu berechnen. Sie ist ein zentraler Baustein für IEC 61508‑konforme Entwicklungen.

Begleiten Sie auch die Zertifizierung (z. B. TÜV)?

Ja. Wir unterstützen bei Vorbereitung, Dokumentation, Reviews und der Zusammenarbeit mit Zertifizierungsstellen bis die Zulassung und Nachweise stehen.

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Funktionale Sicherheit ohne Umwege

Ob Produktentwicklung nach IEC 61508, FMEDA, Hardware-/Software‑Design oder Zertifizierungsbegleitung: Wir helfen Ihnen, Sicherheit, Termine und Budget in Einklang zu bringen.

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